Tor zum Aussenhof und Pulverturm

N E W S

Generalversammlung auf der Burg:
Samstag, 18. September 2010, um 15.00 Uhr

 

Seit Jahrhunderten prägt die Landskron das Landschaftsbild des hinteren Leimentals; einst als stolze Burg Zeichen adeligen Machtanspruchs, dann als Festung Ausdruck des politischen Spannungsfeldes europäischer Mächte und schliesslich als Ruine Mahnmal der Vergänglichkeit. Sie ist – in einer heute von modernen Grenzen zerstückelten Gegend mit gemeinsamer Geschichte und gemeinsamer Kultur – ein Stück kristallisierter Vergangenheit und ein verbindendes Symbol.

Als die stolze Ruine um 1980 zum Verkaufe stand, regten sich verschiedenen Ortes Bestrebungen, sie der Öffentlichkeit zu erhalten. Sie führten 1983 zur Gründung des binationalen Vereins Pro Landskron, welcher die Ruine 1984 erwerben konnte und mittlerweile gegen Tausend Mitglieder zählt. Unsere Ziele: die Ruine der Nachwelt erhalten und sie als Angelpunkt grenzüberschreitender Aktivitäten nützen.

In zwei Renovationsetappen mit Kosten von zusammen ca. 1,2 Mio. € (1,8 Mio. CHF) wurden 1988-89 und 1998-99 der Turm sowie der alte Palas unter der Leitung der Denkmalpflege konsolidiert. Die öffentlichen Instanzen – der Staat, der Regionalrat und der Generalrat – haben rund drei Viertel der Kosten aufgebracht. Der Verein hat ein Viertel beigetragen und ausserdem grosse Beträge zur Verbesserung der Sicherheit der Besucher aufgewendet. Zur endgültigen Konsolidierung ist eine weitere Renovationsetappe für den Pulverturm und die Umfassungsmauern erforderlich.
Unserer zweiten Zielsetzung, den grenzüberschreitenden Aktivitäten, steht die noch fehlende Infrastruktur entgegen. Sanitäre Einrichtungen sind für grössere Anlässe ein Muss.

Gemessen an der Situation von 1984, beim Erwerb, sind wir auf halbem Wege. Mit Ihrer Mitgliedschaft können Sie unsere Bestrebungen unterstützen und werden als Vereinsmitglied erst noch Miteigentümer der Ruine!

 
 
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